Von unserer Arbeit...

Baumschutzgruppe online
Bäume schützen - Menschen nützen


Eine alte Dame ist am Telefon. In ihrer Stimme liegen Empörung und Hilflosigkeit. Sie berichtet von einer wunderschönen alten Kastanie, die im Hinterhof ihres Hauses steht und nun gefällt werden soll, - offenbar ohne nachvollziehbaren Grund. In ihrer Not wendet sie sich an die Baumschutzgruppe Düsseldorf. Diese besteht aus einer Gemeinschaft ehrenamtlich Engagierter, die selbst für das Wohl der Bäume eintritt und Hilfesuchende berät, wie in diesem Fall. In dem Gespräch mit der Anwohnerin kristallisiert sich heraus, dass es offenbar im Interesse des Hausmeisters liegt, den Baum zu entfernen und er deswegen einen Fällantrag gestellt hat. „Das kann doch nicht wahr sein, mitten in der Stadt, wo wir uns über jedes Blühen und Grünen freuen," sprudelt es aus der Holthausenerin heraus. Mit einem herabgefallenen Ast soll die angebliche Bruchgefahr des Baumes untermauert werden. Die Baumschützerin gibt ein paar Kontaktadressen weiter und verweist auf Andreas Vogt von der Himmelgeister Kastanie. Diesem gelingt es mit gezielten Anrufen bei der Stadt Hintergrundinformationen zu erlangen. Die geplante Aktion kann so verhindert und damit garantiert werden, dass sich auch dieses Jahr im Wonnemonat Mai die Anwohner wieder an den blühenden Kerzen erfreuen und Vögel und Kleintiere im Laub brüten oder darin einfach nur einen wohligen Zufluchtort finden können.

Dies ist nur eines von unzähligen Beispielen, mit denen die Baumschutzgruppe Düsseldorf immer wieder konfrontiert wird. Oft scheinen die Gründe für Abholzungen nicht nachvollziehbar, vor allem, wenn es sich um gesunde Bäume handelt. Jeder von ihnen hat auch einmal so begonnen wie die ratsuchenden Bürger, die sich seit ihrer Gründung vor zwei Jahren immer wieder bei ihnen melden. „Mit der Ostparkinitiative fing alles an. Mehrere Anwohner der näheren und weiteren Umgebung hatten sich zusammengeschlossen, um die geplante Fällung von über 50 Bäumen zu verhindern," berichtet Birgid Maren Vogel. „Als wir am Ende leider tatenlos zusehen mussten wie die Bäume fielen, fühlte sich die Gruppe zunächst ohnmächtig." Gesunde Bäume sind ein außerordentlich wichtiger Faktor für das Stadtklima, einmal abgesehen von ihrer wohltätigen Wirkung auf die menschliche Seele," fügt Baumschützein Erika Bosch hinzu. Und so wurde das Ende der Bäume im Ostpark zum Anfang der Baumschutzgruppe. Die Engagierten hatten zwar ihren Kampf verloren, waren aber um viele Erfahrungen reicher. Die wichtigen Kontaktadressen, Telefonnummern, Vorgehensweisen etc., über die sie nun verfügten, wollten sie anderen Menschen mit Anliegen rund um den Baum weitergeben. Und natürlich auch selbst aktiv bleiben. Seit der Gründung am 25.4.2008 konnten die Mitglieder, die sich in regelmäßigen Abständen treffen, schon einige Male dabei helfen, den ein oder anderen Baum vor der Fällung zu bewahren. Es entstanden immer mehr Kontakte zu Initiativen aus anderen Teilen Düsseldorfs, aber auch über die Stadtgrenzen hinaus bis hin zum Netzwerk - Buerger fuer Baeume - , das bundesweit zusammenarbeitet und dem Anuschka Guttzeit angehört. Sie ist zudem Mitbegründerin der BI „Bäume am Landwehrkanal" aus Berlin. In ihrem auf womblog erschienenen Artikel, betont sie den unermesslichen Wert alter Bäume, der heutzutage leider allzu selten noch bedacht wird. Sie äußert: „Wenn ein alter Baum weg ist, kann dessen ökologischer Wert nur durch 5.400 junge Bäume ersetzt werden." und verweist auf eine Studie der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald aus dem Jahr 2000. Dort wird die CO2 Reduktion durch Bäume und Wälder an einem Beispiel konkretisiert. Ein 100 Jahre alte Buche verwertet bei guten ökologischen Voraussetzungen 6kg CO2 am Tag und erzeugt 5kg Sauerstoff. Ob Berlin, Köln oder Düsseldorf, die Probleme scheinen überall ähnlich gelagert. Birgid Maren Vogel betont, dass jeder, der Hilfe sucht, bei der Gruppe willkommen ist. „Allerdings sind wir kein Dienstleistungsunternehmen. Wir können lediglich Tipps geben oder bei Aktionen unterstützen. Aber unsere Devise ist es, anderen dabei zu helfen, es selbst zu tun." Und Anuschka Guttzeit weist in diesem Zusammenhang auf das Ungleichgewicht zwischen ehrenamtlich tätigen Bürgern einerseits und bezahlten Amts- und Verwaltungsvertretern andererseits hin. Seit kurzem haben die Düsseldorfer eine Internetseite, auf der Ziele und Tipps zusammengefasst sind. Außerdem gibt es eine „Erste Hilfe Seite" mit den wichtigsten Telefonnummern und Kontaktadressen, falls es mal ganz schnell gehen muss.

Zu tun gibt es leider immer wieder etwas, da aus jedem Stadtteil von Fällaktionen berichtet wird. Oft bietet sich dann ein regelrechtes Bild der Zerstörung, wenn wie beispielweise an der Landskrone im Hofgarten mitten in der Stadt, am Dernbusch, an der Bergischen Landstraße, in Flingern an den Bahnlinien, an der Auffahrt zur A 57 etc. in großer Manier geholzt wird. Die Baumschützer bewegt die Frage, was mit dem Stadtbild passiert, aber nicht nur aus optischen Gründen. Denn das ökologische Bewusstsein der Verantwortlichen scheint paradox, wenn einerseits Umweltzonen in der Stadt eingerichtet werden, aber die Hauptlieferanten guter Luft in großer Zahl verschwinden.

Ein wichtiges Anliegen der Baumschutzgruppe ist es, zu erreichen, dass die Stadt im Vorfeld Anwohner informiert, wenn Fällungen geplant sind und auch die Gründe dafür. Optimal wäre es, wenn Betroffene als Bürger der Stadt auch bei Entscheidungen einbezogen werden würden. So gibt beispielsweise einer zu bedenken, dass alte Bäume ebenso wie Gebäude das Stadtbild mitprägen, vor allem alte Exemplare, und fordert Architekten auf, diese bei ihren Bauvorhaben zu berücksichtigen. Birgid Maren Vogel meint: „Wenn ein Baum wegen eines Baus fallen muss, dann war die Planung falsch. Uns reicht es nicht, dass im Nachhinein neue Bäumchen gepflanzt werden. Unser Ziel ist alte, gesunde Bäume zu erhalten." Diese können ja auch ein Naturdenkmal sein, wie z.B. die Himmelgeister Kastanie.

Die Baumschützer werden aber nicht nur aktiv, wenn die Säge läuft, sie planen auch Aktionen, die für Bäume und Natur ein positives Bewusstsein schaffen sollen. So z.B. kehrt Andreas Vogt jedes Jahr im November mit großer Unterstützung von Schulklassen und engagierten Bürgern unter der Himmelgeister Kastanie das Laub weg, um somit die Eier der Miniermotte zu eliminieren. Sie ist nämlich schuld daran, dass das Laub bereits im Sommer eine welke Farbe bekommt und herabfällt. Bei diesem Vorhaben steht übrigens das Gartenamt mit der fachgerechten Entsorgung hilfreich zur Verfügung. Eine ähnliche Aktion findet auch in Gerresheim statt. Mit dem Amt hat sich im Laufe der vergangenen Jahre ein regelmäßiger Kontakt entwickelt und alle vier Monate setzen sich die Baumschützer und die Angestellten der Stadt an einen runden Tisch , um im Gespräch zu bleiben.

Die Hoffnung liegt im Erhalt von Bäumen und Natur und damit das Zerstören zu stören.

Diese Engagement schein gar nicht so jung, denn schon Alexander von Humboldt sagte:

„Habt Ehrfurcht vor dem Baum.
Er ist ein einziges Wunder,
und euren Vorfahren war er heilig.
Die Feindschaft gegen den Baum
Ist ein Zeichen der Minderwertigkeit eines Volkes
Und von niederer Gesinnung des Einzelnen."

Andrea Vogelgesang            


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Von den BaumschützerInnen im Florapark:

Floragarten - Rettung der "Grünen Oase"

Sie hat zwar "Bäume lassen müssen", aber die Bürger haben sich mit Erfolg gegen Kahlschlag gewehrt.

Seltsame Markierungen
Dezember 2008: Es begann mit den pinkfarbenen Markierungen. Plötzlich waren sie überall im Park zu sehen: an die 33 Male - die Zeichen für Abholzung. Eine "schöne Bescherung" vom Gartenamt zu Weihnachten.

An einem Montag war es soweit: Die Sägen hallten durch den Park, eine Hainbuche und einige Eiben waren ihr schon zum Opfer gefallen, andere Eiben eingekürzt. Ohne Information der Bevölkerung, ohne Beschluß der Bezirksvertretung wurden Tatsachen geschaffen - und ohne jegliches Konzept. Mal hiess es, der Park solle sicherer gemacht, dann, das Gartendenkmal solle wieder hergestellt werden. Die Bäume rund um den Teich sollten weg - ob sich dahinter jemand verstecken kann? Das Argument der Erhöhung der Sicherheit konnte dort keine Rolle spielen. Warum? fragten die Bürger. Die "fremdländischen" Flügelnüsse zerstörten heimisches Gehölz, da sie unterirdisch Ausläufer treiben, hiess es dann. Bisher ist allerdings noch kein Nachbar-Baum zu Schaden gekommen. Die japanische Zelkove etwa erfreut sich guter Gesundheit, obwohl neben ihr eine 7stämmige prächtige Flügelnuss gedeiht. Die "kaukasische" Flügelnuss war übrigens vor mehreren Eiszeiten auch bei uns heimisch.

Es wurden außerdem zu den vorhandenen 4 Eingängen zwei neue geplant. Der Floragarten ist ein rund 3 Hektar großer Mini-Park, der zudem von der stark befahrenen Bilker Allee flankiert wird. Einer der Eingänge an der Bachstraße sollte ca. 3 Meter vom alten Eingang entfernt entstehen, der dafür verschlossen werden sollte. Über den Sinn konnte man nur rätseln. Die genaue Lage des Eingangs stand noch nicht fest, aber alte Ahorn-Bäume - übrigens der Baum des Jahres 2009 - sollten schon mal fallen. Bei dem neuen Eingang zur Bilker Allee, vis-à-vis zur Florastraße, hatten wir die Bedenken, dass Kinder der benachbarten Schule unkontolliert über die Straße laufen könnten und Unfälle deshalb vorprogrammiert sind.

Widerstand
Dies alles brachte uns Anwohner "auf die Palme". Wir fragten uns, ob das Zeitalter der "Entbaumung" der Stadt Düsseldorf begonnen hat, wurde doch stadtweit überall geholzt und gesägt. Schon wegen der Arcaden, dann wegen der U-Bahn, wegen der "Verkehrssicherungspflicht", wegen ...

Die Florapark-Baumfreunde formierten sich. Mit meditativen Baumrettungs-Aktionen und einem Lichtermeer im Park; mit Flyern und Plakaten wurde die Bevölkerung informiert. Das Interesse der Medien war groß, und unser Protest wurde wohlwollend begleitet.

Bei einer Begehung vor Ort, auf der das Gartenamt seine Pläne der Öffentlichkeit vorstellen wollte, kochten Wut und Empörung hoch. Es erschienen rund 50 aufgebrachte Bilker vorwiegend höheren Alters und machten ihrem Zorn lautstark Luft. "Wir lassen uns unseren Park nicht verschandeln", hiess es.

Die Wende
Das Dezernat für Umweltschutz lenkte schließlich ein und schlug vor, mit den Anwohnern einen Kompromiss zu erarbeiten. So wurde um jeden Baum gefeilscht. Auf einer Sitzung der Bezirksvertretung Ende Januar 2009 gab es viel Unterstützung für die Baumretter und Schelte für die Verwaltung.
Schließlich wurden von den markierten 33 Bäumen 11 gerettet, darunter ein sehr alter Silberahorn und die Flügelnüsse.
Die Baumschützer boten ihre Hilfe bei der Pflege an. Und so wurden von uns im Winter sämtliche Flügelnusstriebe entfernt, damit diese Bäume auch in Zukunft bleiben können - so lautete die Absprache mit dem Gartenamt.

Flügelnuss als Mahnbaum
Den Anstoß für unseren Protest gab übrigens eine Markierung, die durch den halben Park leuchtete: Wie ein riesiges Mahnmal prangte sie auf einer prächtigen Flügelnuss am Weiher. Es stellte sich heraus, dass dieser Baum irrtümlich markiert worden war - der Punkt war mit einem großen pinkfarbenen Kreuz durchgestrichen. Für die Bürger war es aber wie ein Zeichen der Warnung: Achtung, schützt unsere Bäume! Bis heute ist dieses pinkrosa Warn-Mal zu sehen und erinnert uns daran, wachsam zu sein. Die Halsbandsittiche, die in diesem Baum brüten, freuen sich über seine ausladenden Äste und wir über unseren erfolgreichen Kampf.

Gudrun Fröhlich

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8.2.2009 Abschiedsritual von einigen Bäumen im Florapark
Karin R´hila 0211-3985327 - www.fuermenschenundorte.de
FOTOALBUM von Karin R´hila

1/ die Flügelnuss

sie ist quasi die Initiatorin der gesamten Baumrettungsaktion - es begann damit, daß sie ihr schreiend-pinkfarbenes Mal, das sie städtischerseits erhielt, G. auf ihrem täglichen Hundespaziergang entgegenstreckte.

Es handelte sich dabei um einen so kräftig gesprühten Punkt, daß das dazugehörige Ausrufezeichen fast direkt mit sichtbar wurde!

Diese punktförmige Markierung, bedeutete zu diesem Zeitpunkt noch den sicheren Tod durch Kreissäge.

Baumgottseidank - wurde - wie durch ein Wunder - dies von den Verursachern selbst direkt als Irrtum erkannt, jedoch daraufhin - eigentlich zur Negierung des Todesurteils - durch ein noch markanteres, kreuzförmiges Zeichen in einem ebensolchen schreiend-pink übersprüht - so daß es jetzt überhaupt nicht mehr zu übersehen war!

So als „doppelt-ausgemustert" schon gar nicht mehr zu den tatsächlichen Delinquenten gehörend, wurde sie - und ihr gehört unser ganzer Respekt - zur Initiatorin der Baumrettungsaktion - zur Jeanne d`Arc unter den Bäumen, die ebenso kämpferisch ihr pinkfarbenes Mal wie eine Standarte vorantrug, als Symbol eines zwar friedvollen - jedoch durchaus mit kraftvollen Höhepunkten durchsetzten - Dialogs.


2/ Flügelnüsse

so war es der einen möglich, weitere Mitglieder ihrer Flügelnussfamilie zu retten - jedenfalls weitestgehend, denn der eine oder andere Ast muss dennoch fallen.

Waren sie doch zu wild, jedenfalls in den Augen derjenigen, die meinten, es wissen zu müssen, wie es ist oder sein soll mit den Bäumen; die es geordneter wollen - auch in der Natur.

Von „wilden Trieben" war die Rede, als ob es etwas Unmoralisches wäre - können Bäume überhaupt unmoralisch sein? - und „unkontrolliertem Gewuchere", wo es sich vielleicht einfach um natürliches Wachstum und unbändige Lebenslust handelt.

Sie würden alles verdrängen, liessen keinen Platz für anderes - was könnte dies sein an dieser Stelle hier am Weiher? - es nähme überhand, was in den 60er Jahren aus dem Zeitgeist heraus hierher geholt worden war, weil man sie seinerzeit brauchte, weil man sie wollte ...in diesem Fall aus dem Kaukasus... in diesem Fall die Flügelnuss...(Honi soit qui mal y pense/ein Schelm, der Schlimmes dabei denkt)

Lassen sie uns ein Experiment wagen:
Horchen Sie hinein in die Stille,
in den Wind, in Ihr Inneres,
was die Flügelnuss selbst dazu sagt ....


3/ der Silberahorn

über 100 Jahre steht er schon hier, ein weiser Alter mit Geschichte/n ...

Vielleicht erst seit kurzem - oder auch schon immer - weiß er von einem besonderen Freund, der einiges für ihn riskieren wollte.

Denn als akute Gefahr bestand, daß der Kettensäge-Sensemann seinen alten Freund vor der Zeit holen würde, stand für M. fest:

„Ich steige rauf und bleibe dort, dann können sie nicht ..."

„Wenn Du das tun musst", entgegnete K.", dann seile ich dir täglich eine heisse Suppe rauf".

Die können die Zwei zum Glück jetzt beide gemeinsam und unten auf dem Boden geniessen - vielleicht im Frühling unter den doch wieder spriessenden Blättern - oder später im Sommer unter dem ausladenden Schattendach des Silberahorns.

Denn „der alte Herr" bleibt stehen, bis seine richtige Zeit gekommen ist und er vielleicht von sich aus ein Zeichen zum Abschied gibt; ist er doch sowieso keiner, der hunderte von Jahren bleibt.

Bis es soweit ist, zieht er immer wieder geduldig seine Äste von den Oberleitungen der Strassenbahn zurück. Und wenn er es nicht alleine schafft, helfen ihm die Menschen dabei; zwar auch mit Säge aber sicher ganz sanft ... und - außerdem, jetzt weiß er ja darum ... und es wissen beide, daß sie nicht allein sind.


4/ die Kirsche

Ihr könnt noch einmal ihre Schönheit bewundern,
die vielleicht gerade in ihrer gebogenen Gestalt besteht.

Diese sanfte Biegung des Stamms, die dem wohlwollenden Auge keinerlei Gefahr signalisiert, die jedoch genau darin liegen soll ...!?

Menschenhand wird mit Maschinen realisieren,
was vielleicht erst nach Jahren geschehen wollte - noch bevor sie ein letztes Mal noch blüht.

Was wird aus ihrem schönen rötlichen Kirschholz,
wenn sie gefallen ist?
ausladende Schalen?
wilde Skulpturen?

Ihre Zweige jedenfalls, mit ihren lichten weissen Blüten,
die werden Menschen noch einmal erfreuen in ihren Häusern und Wohnungen, wenn es soweit ist, das ist sicher ...

... und das ist doch ein gutes Ende für eine Kirsche
und auch im Ganzen...

oder, was meinst Du -
was die Kirsche?


5/ von Menschen und Bäumen

Was, wenn es um mehr geht, als um Bäume?

Wenn die Grünen Riesen gemeinsam mit den Baumgeistern, Feen, Natur- und Elementarwesen und den Enten, grünen Papageien, Vögeln, Eichhörnchen ...
heimlich beschlossen haben, einige aus ihren Reihen zu opfern, um die Menschen aufzuwecken?

Um sie zu erinnern, daß es wichtig ist

liebevoll wahrzunehmen
aufeinander zu achten
füreinander einzustehen
aufzustehen, wenn es an der Zeit ist
Stellung zu beziehen
ja oder nein zu sagen - mit dem Risiko sich zu irren

zu erfahren, daß wir miteinander verbunden sind
zu erkennen, daß jede/r von uns Teil eines grossen Ganzen ist.

Ja, was, wenn es wirklich um mehr geht, als um Bäume?

Danke.